Samstag, 23. April 2011

Rudi tritt vor die Medien: Schwere Anschuldigungen an R

Rudi Völlerei gab heute morgen im Businesszentrum der HobbitArena eine kurze Erklärung ab. Er wollte die gestern aufgekommenen Gerüchte um Insidergeschäfte bei Bundesfranz konkretisieren. "Aus erster Quelle liegen mir Dokumente vor, welche nahelegen, dass beim Wechsel von C. Obasi von Team Raul zu Team Fuba nicht alles nach dem Bundesfranz Ehrenkodex vonstatten gegangen ist."

Der konkrete Vorwurf geht an die Adresse des derzeitigen Spitzenreiters und ehemaligen ROTY unter den Franzen. Manager S. Rüegg wird beschuldigt, in seiner Funktion als Adminfranz von seinem Zugang zu den offiziellen Transferangeboten widersittlich Gebrauch gemacht zu haben. Konkret soll Rüegg am vergangenen Donnerstag Team Fuba ein Angebot für einen Stürmer unterbreitet haben (C Obasi), nach dem er die Transferangebote von Manager Fuba für 2 Stürmer auf GMX zur Kenntnis genommen hat. Es liegt also die Vermutung im Raum, dass Rüegg seine Rechte in der Rolle als Adminfranz für Insiderinformationen in der Rolle als Manager Rüegg missbraucht hat. Schwerwiegende Vorwürfe. Die Fakten zum Fall:

Donnerstag morgen 21. April: Fuba gibt auf GMX Angebote für 2 Stürmer ab. Beide Spieler sind auf dem Transfermarkt nicht mehr erhältlich da sie schon bei anderen Franzen unter Vertrag stehen.
Donnerstag 21. April 14:08, Rüegg fragt bei Fuba ob dieser Interesse für Stürmer hat. Und bietet Obasi an.
Donnerstag 21. April 14:11, ungefragt liefert Rüegg den Hinweis, dass alle Stürmer auf dem Transfermarkt vergriffen sind. Er dokumentiert dies mit dem Mitsenden der aktuellen Teams im bekannten ExcelSheet.

Rudi selbst ist bemüht seine Rolle in der Affäre zu klären: "Es ist wie damals bei dem Uli und dem Kokser (gemeint ist C. Daum). Jemand - der über entsprechende Informationen verfügt - muss hinstehen und nicht legale Tätigkeiten ans Licht bringen. Hätte es Ulli damals nicht gemacht, hatten wir einen Junkie auf dem Bundestrainer Posten gehabt. Nun frage ich euch: Wollt ihr einen mutmasslichen Betrüger auf dem Bundesfranzthron?"

Gleichzeitig versuchte er die Situation sachlich zu übermitteln. "Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Rüegg hat sich einen Namen gemacht. Er gilt in der Szene (Bundesfranz) als das Gewissen. "

Da Rüegg nun selbst in die Schusslinie gerät, sah sich Rudi veranlasst hier den Verfechter der Bundesfranzehre zu mimen. Im Sinne einer Klärung der Sachlage fordert er trocken zum Schluss der Pressekonferenz:

"Ich bitte Manager S. Rüegg zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen."

Mit ein wenig Pathos schiebt er nach: "Wir wollen die Bundesfranz Ehre sichern. Das geht nur über den Pfad der Wahrheit. Es ist ein schmaler Pfad." Was er genau damit meinte bleibt sein Geheimnis. Aber Rudi war noch nie für seine geschliffene Sprache, denn für seine wehenden Locken bekannt. Es sei in diesem Zusammenhang an sein Zitat erinnert: "Zu 50% haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht."